Unsere Haut als Spiegel unseres Kühlschranks! | Welche Nahrungsergänzung deine Haut wirklich braucht

Gesunde Haut, feste Fingernägel, glänzendes Haar – all diese Merkmale werden mit einer inneren Körpergesundheit assoziiert. Unsere Haut ist nicht nur, wie so oft gesagt, Spiegel unserer Seele. Sie ist Reflektionsfläche für innere Vorgänge. Die Nahrung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Nahrungsergänzungsmittel, die Mineralien, Spurenelemente und Vitamine enthalten, liegen voll im Trend. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland allein 2,2 Milliarden Euro für die gesundheitsfördernden Präparate ausgegeben. Am häufigsten werden Nahrungsergänzungsmittel in der Apotheke verkauft, aber auch im Einzelhandel, in Drogeriemärkten oder über das Internet finden die kleinen Helfer reißenden Absatz. Aber welchen Nutzen haben die Mittel für unsere Hautgesundheit?

 

Wer sich abwechslungsreich ernährt, benötigt keine zusätzlichen Präparate. Bei einer einseitigen Ernährung kann auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden, um (Haut-)Erkrankungen zu vermeiden.

Um effektive Ergebnisse zu erzielen, sollten Nahrungsergänzungsmittel täglich eingenommen werden. Im Idealfall immer zur gleichen Zeit und in Kombination mit einer Mahlzeit, um die Aufnahme der Stoffe zu erhöhen.

Wichtige Nährstoffe für unsere Haut sind: Vitamine (B, C, E, H), Spurenelemente (Zink, Jod, Eisen) und Proteine.

Was sind Nahrungsergänzungsmittel?

Wie der Name es schon verrät, handelt es sich um Produkte, die eine ausgewogene Ernährung ergänzen sollen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Arzneimittel, wie fälschlicherweise häufig angenommen, sondern um Lebensmittel. Anders als bei Arzneimitteln bedarf es bei Nahrungsergänzungsmitteln keiner Zulassung. Lediglich eine Meldung beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist für das Inverkehrbringen der Produkte erforderlich.

Dennoch muss der Hersteller garantieren können, dass es bei der Einnahme nicht zu Nebenwirkungen kommen kann. Zusätzlich sind verbindliche Kennzeichnungen einzuhalten. Nahrungsergänzungsmittel sind erhältlich in Form von Tabletten, Kapseln, Pulver und Flüssigkeiten. Sie enthalten Nährstoffe, die auch in normalen Lebensmitteln enthalten sind. Allerdings liegen sie häufig in einer konzentrierteren Form und oft in einer hohen Dosierung vor.

Benötigen wir Nahrungsergänzungsmittel, um gesund zu bleiben?

Wer sich abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, ist in der Regel mit allen wichtigen Nährstoffen gut versorgt. Zusätzliche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente braucht der Körper nicht. Unsere heutige Lebensweise und bestimmte Ernährungsformen machen es aber manchmal schwer, ausgewogen zu essen und alle lebenswichtigen Nährstoffe aufzunehmen. Auch bestimmte (Haut-)Erkrankungen können daher mit Mangelzuständen einhergehen. In bestimmten Phasen ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln dementsprechend sinnvoll, auch wenn diese eine gesunde Ernährung nicht ersetzen können. Wichtig ist, dass die Präparate täglich eingenommen werden. Häufig kommt es auf Grund mangelnder Disziplin bei der Einnahme zu weniger effektiven Ergebnissen.

Unsere Haut gibt viel von unseren inneren, organischen Zuständen Preis. Da liegt der Gedanke nahe, sie nicht nur von außen zu pflegen, sondern sie mit Nährstoffen von innen zu stärken und gesund zu halten. Ein Mangel der kleinsten Bausteine kann sich als Hautausschlag bemerkbar machen, weil den Zellen der Haut bestimmte Aminosäuren zu ihrer Bildung fehlt. Mangelzustände bestimmter Aminosäuren können außerdem Bindegewebsschwächen bedingen. Das sind nur zwei Beispiele, die diesen Zusammenhang verdeutlichen sollen.

Skinfood – Was braucht meine Haut?

Bei Erscheinungen, wie Nagelwachstumsstörungen, trockener und spröder Haut, einer erhöhten Sonnenempfindlichkeit oder Haarausfall können Nahrungsergänzungsmittel, wie der DERMASENCE H³ Komplex, eine gesunde Ernährung effektiv ergänzen. 

  • Biotin, auch unter dem Namen Vitamin H bekannt, hat eine positive Wirkung auf den Keratinstoffwechsel und trägt zur Erhaltung gesunder Haut und gepflegten Haaren bei.
  • Folsäure ist nicht nur in der Schwangerschaft empfehlenswert, sie regt die Zellneubildung an und fördert dadurch die Regenerationsfähigkeit unserer Haut.
  • Zink stärkt unser Immunsystem und wirkt sich positiv auf entzündliche Erkrankungen der Haut aus, wie beispielweise bei der Akne oder der Schuppenflechte.
  • Pantothensäure, beziehungsweise Vitamin B5, unterstützt den Abbau von Giftstoffen im Körper und ist elementar für die Regenerationsfähigkeit von Haut und Haaren.
  • Niacin, auch bekannt als Vitamin B3 hat eine positive Wirkung auf besonders sonnenempfindliche Haut und verbessert die Verträglichkeit gegenüber Sonnenstrahlen. Das regelmäßige Auftragen von Hautpflegeprodukten mit Lichtschutzfaktor wird dadurch jedoch nicht ersetzt. Sonnenschutz muss trotzdem sein!

Wird der Körper nicht ausreichend mit Vitaminen versorgt, kann es zu erheblichen Störungen der Haut kommen. Anzeichen eines B-Vitaminmangels sind z. B. Pilzinfektionen der Haut und Nägel, ein fleckiger roter Ausschlag oder seborrhoische Dermatitis. Ein Vitamin-C-Mangel lässt sich durch Hautbrüchigkeit in Form von trockener Haut, einer gestörten Wundheilung und Zahnfleischbluten erkennen.

Grundlage für eine Aufrechterhaltung einer guten Haut, während der Keratinozytendifferenzierung (Bildung neuer Hautzellen) und Kollagensynthese  (Herstellung von Bindegewebe), ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Gerade für den Schutz vor UV-induzierten Schäden ist die Aufnahme von Vitamin C und E als antioxidativer Schutz von großer Bedeutung.

Ernährung und Hautalterung

Die Ernährung steht in einem engen Zusammenhang mit der Hautalterung. Essgewohnheiten und Nährstoffgehalt können die Haut zum einen reparieren, zum anderen aber auch Schäden verursachen.

Als lebenswichtiger Bestandteil des Körpers zählt Wasser. Wasser trägt zur Aufrechterhaltung der Gewebefunktion und des Gleichgewichts bei. Besteht ein Wassermangel im Körper, kann es zu Gewebedehydrierung und Funktionsstörungen wie Entzündungen und Alterung kommen. Das Erscheinungsbild der Haut spiegelt den Feuchtigkeitsstatus im Körper deutlich wider.

 


Schon gewusst?

Studien zu Folge beeinflusst das Trinken von mehr als zwei Liter Wasser pro Tag deutlich die Hautphysiologie. Die tiefe und oberflächliche Hydratation der Haut wird stark gefördert.


 

Mikronährstoffe für eine gesunde Haut

Zink, Jod, Kupfer und Eisen gehören zu den Spurenelementen. Im Körper kommen Spurenelemente weniger vor, haben aber starke biochemische und physiologische Wirkungen, gerade in Bezug auf die Immunität und Entzündung der Haut. Laut einer Studie ist es nachgewiesen, dass sich die Keratinozyten durch eine erhöhte Zufuhr an zinkhaltiger Nahrung schneller vermehren und damit die Wundheilung schneller vorangetrieben wird. Weitere Studien haben ergeben, dass Kupfer dazu beiträgt, die Elastizität der Haut zu verbessern und dabei feine Fältchen im Gesicht zu reduzieren.

Eiweiße und Fette sorgen für Struktur und Festigkeit

Proteine sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil von Organen und Körpergeweben. Ihre physiologischen Funktionen sind der Aufbau und die Reparatur von Geweben, denn alle Gewebszellen werden ständig erneuert und nur eine ausreichende Proteinzufuhr kann die Gewebeerneuerung gewährleisten. Der Hauterneuerungsprozess erfolgt im Allgemeinen innerhalb von 28 Tagen. Daraus lässt sich schließen, dass ein Eiweißmangel den Hauterneuerungsprozess negativ beeinflusst und es frühzeitig zu Faltenbildung und Trockenheit der Haut kommen kann.

Studien haben außerdem ergeben, dass eine fettreiche Ernährung eng mit dem Fettgewebe des Körpers sowie mit der Lipidzusammensetzung der Haut zusammenhängt. Durch die Fettaufnahme in der Nahrung wird die Hautheilung verzögert, indem oxidativer Stress und Entzündungsreaktionen gefördert werden. Zudem ist die Proteinsynthese verringert, was zu einer erkennbaren Veränderung der Haut führt. Fettreiche Ernährung fördert Hautentzündungen gerade im Zusammenhang mit UV-Strahlungen. Die „guten“ Fette, wie z. B. aus Nüssen und Kernen, unterstützen andererseits die Gesundheit und Funktionalität der Haut.

 


Schon gewusst?

Es wurde auch bewiesen, dass eine zuckerreiche Ernährung, der Verzehr von gebratenen sowie gegrillten Lebensmitteln und UV-Strahlung zu einer Beschleunigung der Hautalterung führt.


 

Es lässt sich also sagen, dass das Aussehen sowie die Funktionen der Haut von einer ausreichenden Versorgung mit essenziellen Nahrungsbestandteilen abhängen. Um eine Verzögerung des Hautalterungsprozesses sowie eine Verbesserung des Hautzustands bewirken zu können, kann auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden. Für eine gesicherte Nährstoffzufuhr empfehlen wir dir den DERMASENCE H³ Komplex. Der Komplex bietet ein breites Spektrum essenzieller Vitamine und Mineralstoffe.

Die Auswirkung von Milchprodukten auf die Haut

Vermehrt wird darüber diskutiert, ob Lebensmittelgruppen, wie z. B. Kuhmilch und Käse, Ekzeme oder weitere Hauterkrankungen auslösen können. Schätzungen zu Folge sind 20 % der Kinder und 3 % der Erwachsenen weltweit von Ekzemen betroffen.

Häufig leiden Kinder, die Ekzeme auf der Haut bekommen, unter Nahrungsmittelallergien, wobei Kuhmilch 50 % der Nahrungsmittelallergien auslösen. Aus diesem Grund achten Eltern verstärkt auf die Ernährung ihrer Kinder und meiden allergieauslösende Lebensmittelgruppen, wie z. B. Kuhmilch.

Bei einer Nahrungsmittelallergie läuft eine mehrstufige Reaktion ab, wobei es sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion handelt. Dieser Prozess wird angeregt, wenn ein neues Molekül (das neue Lebensmittel) als „fremd“ von speziellen Immunzellen erkannt wird.


Häufig wird Eltern daher geraten, vermehrt in den vereinigten Staaten, ihre Babys bis zum Alter von einem Jahr nicht mit Kuhmilch bzw. Kuhmilchprodukten zu versorgen. Allerdings haben einige klinische Studien gezeigt, dass eine frühere Einführung von Kuhmilchprodukten zum Schutz vor Ekzemen beitragen kann.

Trotzdem: Betroffene, die auf Kuhmilch allergisch reagieren, können sofort oder später eine Hautreaktion entwickeln. Dabei haben Studien ergeben, dass bei einigen Kindern Käse der Auslöser für eine Verschlimmerung des Ekzems ist. Forscher haben weitere Untersuchungen betrieben und fanden heraus, dass Säuglinge, die mit fester Nahrung (Obst, Fleisch, Käse oder Eier) gefüttert wurden, seltener Ekzeme bekamen als Säuglinge, die erst später mit fester Nahrung in Verbindung gekommen sind.

Aus einer weiteren Studie ergab sich, dass sich der Verzehr von Kuhmilchprodukten während der Schwangerschaft positiv auf die Ekzemrate bei den Babys auswirkt. Denn Mütter, die während der Schwangerschaft größere Mengen an kuhmilchhaltigen Produkten verzehrt haben, war die Ekzemrate der Nachkommen um fast 50 % niedriger.

Festzuhalten ist, dass die Studienlage nicht ganz eindeutig ist und weitere Forschungen notwendig sind, um konkrete Empfehlungen im Hinblick auf den Verzehr von Milchprodukten und Ekzemen zu geben. Wir bleiben hier dran 😉


Wie hilfreich sind Probiotika bei Ekzemen?

Auch Probiotika haben sich positiv auf die Ekzemrate bei Kindern ausgewirkt. Das zeigen einige Studien. Probiotika sind lebende Bakterien, die besonders in Weichkäse enthalten sind und unseren Darm positiv beeinflussen. In der Forschung hat sich ergeben, dass die Kinder von den Müttern, die während der Schwangerschaft probiotische Nahrungsergänzungsmittel verzehrt haben, ein geringeres Risiko aufweisen ein Ekzem zu entwickeln.

Quellen

Autorinnenteam

Nina Nowotsch, DERMASENCE Kosmetikwissenschaftlerin

und

Anna Tersteeg, Kosmetikwissenschaftlerin

Erfahre hier mehr über unser Autorinnenteam!